Manager in der Branche Gastronomiebedarf – wo Legalität zweitrangig ist

Posted by admin on August 16th, 2010 — Posted in Kriminaltität

Ich schaue regelmäßig auf die Seiten von www.manager-magazin.de (man kann bekanntlich seinen Feind nur erfolgreich bekämpfen, wenn man ihn genau studiert)
Vor einiger Zeit habe ich dort einen Artikel über Gastronomiebedarf-Manager gelesen. Mit welchen Tricks sie kleinere Restaurants und Imbissbuden ausbeuten, selbst aber einer Strafe entgehen, ist unglaublich. Leider ist der Artikel über Manager der Gastronomiebedarf Branche, auf den ich mich hier beziehe, nur noch im kostenpflichtigen Archiv vorhanden, deswegen kann ich keinen Link dazu posten. Der Titel des Artikels war: (vom 23.2.2007) “Haftstrafen: Karriere aus dem Knast. Welche Möglichkeiten bleiben Managern des Bereiches “Gastronomiebedarf“, die ihr Geschäft vom Gefängnis aus lenken wollen?” Ich fand den Inhalt äußerst erhellend. Der Tonfall und Schreibstil des Artikels war so formuliert, dass eine Haftstrafe eine Art ‘Ärgernis’ darstellt, das nur einen Stolperstein auf der Karrierelaufbahn im Management vom Gastronomiebedarf darstellt, und dass man möglichst trickreich umschiffen sollte. Dazu wurden eine Menge nützliche Tipps gegeben, z.B. wie man die Treffen mit dem Anwalt dazu nutzen kann, Anweisungen nach draußen zu schmuggeln, wie man sich ein (eigentlich verbotenes) Handy besorgen kann und vieles mehr. Dass eine Haftstrafe für gewöhnlich für ein Verbrechen verhängt wird (was massive Wirtschaftskriminalität in der Gastronomiebedarf-Verkaufsbranche wie Unterschlagung, Bestechung, Bilanzfälschung o.ä. nunmal ist) wurde in dem Artikel mit keiner Silbe erwähnt. Ebenso wenig, dass man diesem ‘Ärgernis’ Knast am besten dadurch entgeht, dass man einfach im Rahmen der Gesetze bleibt. Ich muss leider sagen, dass dieser Artikel für mich eine weitere Bestätigung für meine Meinung war, dass die Managerkaste inzwischen jegliches Unrechtsbewußtsein vollständig verloren hat. Alternativ kann es natürlich sein, dass Druck und Konkurrenz in diesen Kreisen inzwischen so brutal geworden sind, dass man sofort plattgewalzt wird, wenn man als Manager im Bereich Gastronomiebedarf nicht alle Möglichkeiten einschließlich Illegalität ausnutzt. Aber irgendwie glaube ich das nicht.

Aufgaben von Managern – Müssen sie alles wissen?

Posted by admin on July 1st, 2010 — Posted in Uncategorized

meine Anforderungsliste an Politiker: Verständnis für Wirtschaft Kompromissbereitschft Aufnahmefähigkeit Kompetenz im jeweiligen Ressort Sozialkompetenz Bürgernähe Einsatzfähigkeit
Aufrichtigkeit So ein Minister (um die geht es doch hier) hat wirklich besseres zu tun als Mails zu tippen, seine Briefe selbst zu schreiben, im Chat-Room abzuhängen. Die sollen wissen
wie sich Bevölkerung, Unwelt und Wirtschaft verändert, und nicht, was ein TCP-Paket von einem UDP-Paket unterscheidet, wer gerade der billigste Internet-by-Call-Provider ist oder wie eine 1.4 MB Diskette unter FreeBSD zu mounten ist! Dafür gibt es Sachbearbeiter, Administratoren, Sekretärinen und so weiter! Da stimme ich Dir nicht zu. Auch ein Manager eines riesigen Unternehmens muß wissen, wie die Basis arbeitet. Natürlich sollen Minister nicht in Chat-Rooms abhängen usw. Aber meines Erachtens gehört die digitale Kommunikation heutzutage zur modernen Kommunikation. Das funktioniert aber nicht, wenn die eMail den “normalen Dienstweg”, also Poststelle zum nächsten, zum Diktat, zur Endkontrolle und weggeschickt wird. Wie heißt es so schön: Unsere Gesellschaft wandelt sich von der Dienstleistungs- in die Informationsgesellschaft. Eine bessere Informationsquelle als das Internet kann sich kein Mensch (und Politer sind auch Menschen) wünschen.So long